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Presseberichte

 


hr4 Radio vom 07.01.2003

bullet.gif (824 Byte) Wellness und Pflege für die Füße

Sie spielen eine tragende Rolle in unserem Leben, aber wir nehmen sie oft erst wahr, wenn sie weh tun: unsere Füße. Dabei brauchen auch Füße regelmäßige Pflege, um schön und gesund zu bleiben.

Richtige Fußpflege fängt mit dem täglichen Waschen an. Am besten verwenden Sie eine milde Seife, sparsam dosiert. Sonst trocknet die Haut zu sehr aus und wird leicht rissig. Nach dem Waschen sollten Füße und Zehen gründlich abgetrocknet werden, auch wenn es gerade morgens oft schnell gehen muss. Vor allem die Zehenzwischenräume nicht vergessen, sonst kann in dem feuchtwarmen Klima leicht Fußpilz entstehen.

Damit die Füße schön geschmeidig bleiben, gönnen Sie ihnen beim täglichen Eincremen ruhig etwas mehr als eine leichte Bodylotion. Spezielle Fußcreme oder eine gute Hautcreme, z.B. mit Jojoba oder Aloevera, pflegt und schützt zugleich. Bei rauen Füßen sollen übrigens auch Kastanien helfen. Füllen Sie dazu einen kleinen Stoffbeutel mit geschälten, feingeschnittenen Kastanien und legen Sie das Säckchen einige Zeit bevor Sie ein Fußbad nehmen in die Schüssel. Oder hängen Sie einen Kastanien-Beutel unter den Wasserhahn. Das Wasser wird dadurch leicht schaumig und schön weich.

Gesunde Füße brauchen gesunde Nägel. Etwa alle drei bis vier Wochen sollten sie geschnitten werden. Alle verwendeten Instrumente, also Nagelscheren, Zangen und Feilen, sollten unbedingt sauber sein, um eine Infektion zu verhindern. Fußpflegerin Christa Steinmann aus Griesheim empfiehlt aus hygienischen Gründen eigene Utensilien für jedes Familienmitglied.

Der Nagel sollte gerade und nicht zu kurz abgeschnitten werden. Danach lassen sich die Ecken mit einer Feile leicht abrunden. Wer sich an der Nagelhaut stört: eincremen und dann vorsichtig zurückschieben. Auch lästige Hornhaut an Ferse und Ballen darf auf keinen Fall weg geschnitten werden - greifen Sie lieber zu Bimsstein oder Hornhautfeile.

Fitness tut den Füßen gut. Mit Gymnastik lassen sich Verspannungen lockern und die Muskulatur wird gedehnt. Spreizen Sie z.B. die Zehen so weit es geht auseinander, lassen Sie morgens im Belt mit ausgestreckten Beinen die Füße kreisen oder machen Sie zwischendurch Greifübungen mit den Zehen. Auch mit Massagen und Fußbädern können Sie den Füßen etwas Gutes tun. Bäder mit Meersalz machen müde Füße munter. Milch- und Molkebäder helfen bei rissiger Fußhaut, Kamillenblüten bei wunden Füßen.

Jeanette Sallwey

Der Ratgeber Alles für die Füße von Christa Steinmann und Heinz-Ulrich Maikranz ist im Eigenverlag erschienen und kann für 16,30 € (inkl. Versand) unter folgender Adresse bestellt werden: Heinz-Ulrich Maikranz, Herdweg 95, 64285 Darmstadt. Im Buchhandel erhältlich für 14,80 €, ISBN-Nummer 3-00-003650-4.

 

 

Die Welt vom 01.06.2002
bullet.gif (824 Byte)  Barfuss laufen!

Auch die Füße brauchen sorgfältige Pflege, um gesund zu bleiben. Dazu gehören tägliches Waschen ebenso wie fettende Cremes und entspannende Bäder mit Essigessenzen und Kräuterzusätzen

Von Ingeborg Bördlein
Sie geben Halt und Balance und tragen uns im Leben bis zu vier Mal um die Erde. Und doch widmen wir unseren Füßen viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei reichen schon ein paar Minuten täglich, um sie schön und gesund zu erhalten. Das zumindest versichern jene, die Fußpflege professionell betreiben. Die Füße sollten natürlich in das tägliche Waschritual einbezogen werden. Aber Vorsicht: Seifen und Duschgels sollten Sie möglichst sparsam verwenden. Aggressive Badezusätze trocknen den Säureschutzmantel der Haut zu sehr aus, und es kann zu Hautrissen kommen. Diese sind dann ideale Eingangspforten für Bakterien und andere Keime.

Dass die Füße nach dem Baden abgetrocknet werden, mag eine Selbstverständlichkeit sein. Es kommt dabei freilich auf die Sorgfalt an. Vor allem die Zehenzwischenräume müssen gut abgetrocknet werden. Bleibt dort Feuchtigkeit zurück, entsteht ein feucht-warmes Klima. Das ist der ideale Nährboden für Fußpilze. Zur täglichen Körperpflege gehört das Eincremen nach dem Duschen oder Baden. Dabei werden die Füße aber oft vergessen. Gerade bei trockenen und rissigen Fußsohlen sind gewöhnliche Körperlotionen nicht geeignet. Bienensalbe, Aloevera- und Jojobacremes zeigen eine gute Schutzwirkung.

Schweißfüße sollten jeden Morgen mit kaltem Wasser abgewaschen und mit Haushaltspapier abgerieben werden, auf das ein paar Tropfen Essig geträufelt wurden. Das empfiehlt die Fußpflegerin Christa Steinmann aus Griesheim in ihrem Ratgeber "Alles für die Füße" (Bestelladresse: Herdweg 95, 64285 Darmstadt, 76 Seiten, 16,30 Euro). Generell gilt, dass für den Sommer eher Emulsionen sinnvoll sind, die hauptsächlich aus Wasser bestehen und einen geringen Anteil an Öl haben. Das wird als kühlend empfunden. Im Winter dagegen werden eher stark ölhaltige Essenzen empfohlen, da sie einen besseren Kälteschutz bieten.

Dass man sich vor dem Strandspaziergang oder dem Bad im Meer mit Sonnenschutzmitteln einzucremen hat, weiß inzwischen jedes Kind. Doch die Füße werden dabei oft vergessen. Gerade sie sind aber sehr sonnenempfindlich, weil sie einen Großteil des Jahres im Dunkeln verbringen. Ist die Haut schon gerötet, hilft das Einreiben mit normalem Essig, hat Frau Steinmann als altes Hausmittel von Fischern im Süden empfohlen bekommen.

Schon in der Bibel wurde die Fußwaschung als Zeichen der Nächstenliebe beschrieben, und der Naturarzt Sebastian Kneipp hat Fußbäder mit Kräuterzusätzen wie Fichten- und Kiefernnadeln, Melisse oder Rosmarin vor fast 200 Jahren empfohlen. Auch unseren Füßen sollten wir öfter ein angenehmes und gesundes Fußbad gönnen, meint die erfahrene Expertin.

Schlichte Salzbäder (dem Wasser zwei Esslöffel Salz zufügen) machen müde Füße wieder munter. Essigfußbäder - ein guter Schuss Essig kommt in nicht zu heißes Wasser - reinigen auf sanfte Weise und sind angenehm bei einem leichten Sonnenbrand und bei Schweißfüßen. Milch- und Molkebäder eignen sich ausgezeichnet für die Pflege bei rissigen Füßen. Kamillenblüten und schwarzer Tee im Fußbadewasser wirken entzündungshemmend und sind deshalb bei wunden Füssen geeignet. Auch ein Fußbad mit Zusatz von Olivenöl hat eine hervorragende pflegende Wirkung.

Nach einem Fußbad, das aber nicht zu lange dauern sollte, sind die Nägel gut für das Schneiden präpariert. Dies sollte alle drei bis vier Wochen geschehen. Der Nagel muss gerade abgeschnitten werden und darf vor allem nicht an den Seiten schräg eingeschnitten werden, denn die Ecken könnten zu Hautverletzungen führen. Fußnägel sollten daher auch nicht zu stark gekürzt werden. Hornhaut an der Ferse und den Ballen darf nicht abgeschnitten werden. Ein Bimsstein oder einer spezielle Hornhautfeile sind hier die geeigneten Werkzeuge.

Wenn der Sommer da ist und die Füße ans Licht kommen, verzichtet kaum eine Frau auf Nagellack. Eine Vielzahl von Farben und Qualitäten steht für den persönlichen Geschmack zur Verfügung. Wer nun der Meinung sei, für die Fußnägel reichen billigere Lacke, der riskiert unerwünschte Veränderungen und Verfärbungen des Nagels. Dasselbe gilt auch für Nagellackentferner.

Wer gesunde Füße haben und behalten will, braucht natürlich auch gute Schuhe. Die Fachleute raten zu Qualitätsschuhen, die natürlich ihren Preis haben. Einige Grundsätze sollten beachtet werden: Niemals sollte man sich in einen zu engen Schuh quälen und glauben, der weite sich schon. Die Zehen sollten genug Spielraum haben, die Schuhe luftdurchlässig sein und die Absätze nicht zu hoch (nicht über vier Zentimeter). Was für Erwachsene zutrifft, gilt für Kinder ganz besonders. Ihre Füße stecken oft in zu kleinen Schuhen: Kleine Kinderfüße brauchen mehr Platz zum Abrollen der Schritte, da ihre Muskeln und Sehnen noch sehr weich sind, betont Frau Steinmann.

Nicht nur Kinder lieben das Barfußlaufen. Jeder sollte es so oft wie möglich tun - ob am Strand, auf dem Rasen im Garten oder auf weichem Waldboden. Die Natur wird mit dem feinen Tastsinn der Fußsohlen so viel intensiver empfunden. Das Barfußlaufen ist die natürlichste Form der Massage, härtet die Füße ab und beugt Schweißfüßen vor. Die natürliche Fußgymnastik kann mit speziellen Übungen wie Zehengreifen, Fußkreisen oder auf Zehenspitzen laufen ergänzt werden. Inzwischen gibt es bereits ausgewiesene Barfußwanderwege und organisierte Barfußliebhaber, die das Laufen ohne Schuhe propagieren.

 

 
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Arheilger Post vom 16.07.1998

bullet.gif (824 Byte)  Ein Buch, das unter die Haut geht

Nachschlagewerk "Alles für die Füße" / Unterhaltsam und lehrreich

(hei) Sicherlich hat so gut wie jeder Mensch schon einmal das Gefühl von schmerzenden Füßen kennen gelernt. Drückende, brennende, ziehende, stechende, dumpfe oder ausstrahlende Schmerzen. Man kennt die Schmerzreizung an den Füßen ebenso wie Nerven-, Phantom- oder Hautschmerzen. Machen wir’s kurz und schmerzlos: Hilfe ist in all diesen Fällen angesagt. Das Studium des Buches "Alles für die Füße" wäre eine denkbare Lösung der Problematik.

Der auf eine 30-jährige Fußpflegeerfahrung zurückblickenden Christa Steinmann ist es in Zusammenarbeit mit dem jungen Diplom-Designer Heinz-Ulrich Maikranz gelungen, ein außergewöhnliches Nachschlagewerk im Sinne der Gesundheitspflege herauszugeben. Das alphabetische Stichwortverzeichnis reicht von A wie Achillessehne bis Z wie Zirkulation. Nicht lange suchen muss man nach klaren Aussagen zu Schuhen, Nägeln, Pilzflechten oder Warzen.

Fuß-Besichtigung
"Der Mensch stirbt zuerst an den Füßen", heißt eine Lebensweisheit. Das klingt hart und fast unglaublich, aber unsere Füße sind komplexer als wir denken. Alle Nerven sind hier vertreten. Für jedes Organ findet man einen Punkt am Fuß. Selbst den Puls kann man dort ertasten und die Temperatur spüren. "Zeigt her Eure Füße", nennen die Autoren eines der acht Kapitel in dem 71-seitigen Buch, das 1997 im Griesheimer Bassenauer Verlag erschien. Die richtige Lektüre, um nach einer Fußball-Weltmeisterschaft abzuschalten und neu Fuß zu fassen.

Besprochen werden zum Beispiel der Knick-, der Hohl-, der Platt- oder der Spreizfuß. Man erfährt Näheres über die Krallen- oder die Hammerzehe, über das Hühnerauge und den Schweißfuß. Die Leser lachen und werden im nächsten Moment nachdenklich. Komplizierter Sachverhalt wird so dargestellt, dass der interessierte Laie die Bedeutung von gepflegten Füßen gut verstehen kann. Mangelnde Durchblutung wird thematisiert. (Kleiner Tipp: Auf die Zehenspitzen stellen). Wespen- und Bienenstich sowie der Zeckenbiss werden analysiert.

Fuß-Wanderung
Zugleich zeigen die Autoren auf, was man zur Vorbeugung von Fußerkrankungen tun kann und worauf es bei der Behandlung ankommt. Bestimmt lässt sich der Patienten mit diesem Ratgeber gut auf das Gespräch mit dem Arzt vorbereiten. Natürlich kann man das lehrreiche Buch in der Badewanne oder als unterhaltsame Bettlektüre lesen. Wir empfehlen es für den nächsten Urlaub, etwa beim Spazierengehen oder beim Bergwandern. "Soweit die Füße tragen", um es mit einem Filmklassiker zu sagen. Schön, wenn man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann. "Und wann haben sie das letzte Mal Ihre Füße verwöhnt?"

Bestellen können Interessenten das Buch zum Preis von 31,90 Mark (28,90 Markt + 3 Mark für Verpackung und Versand) bei Christa Steinmann, Schülerstr. 19, 64347 Griesheim, und zwar entweder mit Verrechnungsscheck oder durch die Überweisung auf das Konto bei der Sparda-Bank Frankfurt, BLZ 500 905 00, Kto.-Nr. 422 10 73.

Sie können das Buch hier bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.

 

"Soweit die Füße tragen"
Darmstädter Echo
Darmstädter Echo vom 28.12.1996

bullet.gif (824 Byte)  Die Deutschen, ein Volk von Fußkranken?

Mykosen als Folge der Freizeitwelle - Christa Steinmanns Buch über " die da unten"

Der Schuh drückt, die Füße schwellen an: Wer kennt das unangenehme Gefühl nicht, die dicken Dinger am unteren Ende am liebsten ganz schnell loswerden zu wollen? Die Quellen des Ungemachs wie Blasen, Hühneraugen oder Druckstellen sind oftmals die Folgen eines Fehlkaufs im Schuhgeschäft. Und eines Tages schmerzt nicht nur das durchgetretene Fußgewölbe, sondern auch der Rücken, die Hüfte und das Knie. Doch wer tauscht schon gerne die eleganten Modelle gegen ein Paar knubbelige Treter? Meistens kommt die Einsicht zu spät.

Da bleibt es nicht aus, dass nach Schätzungen der Kölner Bundesärztekammer jeder zweite Bundesbürger Probleme mit seinen Füßen hat. "Die Deutschen sind ein Volk von Fußkranken", klagen die Mediziner in einer Pressemitteilung. Die Probleme seien aber nur zum Teil auf krankhafte Veränderungen wie Senk- oder Spreizfüße zurückzuführen. Oft sind die Probleme "hausgemacht": Viele vernachlässigen die Pflege oder malträtieren ihre unteren Extremitäten mit zu engem Schuhwerk. Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist die Tatsache, daß sich die Fußpilze rasant ausbreiten.

Die steigende Zahl der Erkrankungen ist auch die Folge der sportlichen Freizeitwelle. Die meisten Turnschuhe sind beispielsweise für den ständigen Gebrauch denkbar ungeeignet, da in ihnen Schweiß schlecht verdunsten kann. Außerdem gehören nach wie vor öffentliche Schwimmbäder und Duschräume zu den hauptsächlichsten Infektionsquellen für Fußpilze. Noch viel hartnäckiger als der Fußpilz ist allerdings der Nagelpilz - Mykosen genannt. Erstes Anzeichen hierfür ist ein gelbbraun verfärbter Nagelrand. Wirksamste Vorbeugung: Ein eigenes Fußhandtuch zum Abtrocknen der Füße, täglich frische Strümpfe und Schuhe anziehen. Dann haben es die Erreger schwer, sich einzunisten.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Bei soviel Problemfüßen herrscht in Deutschland genügend Arbeit für Fußpfleger. Eine Vertreterin dieses Berufsstands ist Christa Steinmann. Die Griesheimerin hat zwar in diesem Jahr ihre Praxis verlassen, doch ihre Stammkunden - darunter viele Diabetiker - können weiter auf sie zählen. Ihre Erfahrung von über 30 Jahren "Dienst am Fuß" fasst sie derzeit in einem Buch zusammen, das wertvolle Tipps für "die da unten" geben soll. Zusammen mit dem Darmstädter Designer Ulrich Maikranz schreibt sie an einer Art "Maria Treben für Füße". Einen Verlag haben die beiden allerdings noch nicht gefunden. "Wenn das nicht klappt, gebe ich das Buch eben selbst heraus", sagt Christa Steinmann ganz selbstbewusst. Ihre Erfahrung weiterzugeben, ist ihr eine Herzensangelegenheit.

Das fing bereits nach dem Krieg im Aufnahmelager Friedland an. Dort kümmerte sich die ausgebildete Kosmetikerin um die durch grobe Holzschuhe stark malträtierten Füße der Flüchtlinge. Vor allem die Kinder taten ihr leid. Auch heute packt sie noch das Engagement. In ihrem "Unruhestand" möchte die Zweiundsechzigjährige gerne Fachvorträge in Altenheimen halten. Auch im Alltag wird sie täglich mit Fußproblemen konfrontiert. "Wenn ich auf der Straße eine Frau in völlig falschen Schuhen laufen sehe, dann spreche ich die schon einmal darauf an", erzählt sie. Auch wenn es ihrem Sohn peinlich ist. Ihr "rotes Tuch" in Sachen Schuhe: Riemchensandalen. "Die habe ich in meinem Laden nie verkauft", ist einer ihrer Beiträge zur Fußgesundheit gewesen. Ins Schwimmbad oder in die Sauna geht Christa Steinmann schon lange nicht mehr: "Das Elend kann ich mir nicht mehr ansehen." Für sie ist es unverständlich, dass mittlerweile fast jeder Unsummen für Gesichtscremes ausgibt, die Füße aber weiterhin stiefmütterlich behandelt werden. Besonders Männer scheinen sich ihrer Meinung nach überhaupt nicht um die Füße zu kümmern. "Vielleicht liegt es daran, dass die Füße am weitesten vom Kopf entfernt liegen", mutmaßt sie. Oft würde es einfach vergessen, die Zehenzwischenräume gründlich abzutrocknen.

Und wie lautet ihr Expertentipp zum Thema Schuhkauf? Christa Steinmann empfiehlt, die Füße auf ein Stück Pappe zu stellen, mit einem Stift die Außenkonturen nachzuzeichnen und diese dann auszuschneiden. Die so entstandenen Schablonen sollten ins Geschäft mitgenommen werden, um sie in die gewünschten Schuhe zu schieben. Eckt die Schablone an, hat der Fuß auch keinen Platz.

Bettina P f e f f e r m a n n

Sie können das Buch hier bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.

 

"Vielleicht liegt es daran, daß die Füße am weitesten vom Kopf entfernt liegen"
Griesheimer Anzeiger
Griesheimer Anzeiger vom 22.11.1997

bullet.gif (824 Byte)  "Ach Steinmann, mach uns doch lieber die Fiieß"

Wie aus der Kosmetikerin Christa Steinmann die Fußpflegerin wurde und wie die Dame mit H.-U. Maikranz ein Buch schrieb.

Als Christa Steinmann vor 33 Jahren nach Griesheim kam, um in hiesigen Haushalten Kosmetik zu verkaufen, hatte sie sich fein ausstaffiert: Sie trug Hut, Handschuhe und war perfekt geschminkt. Doch das passte den Leuten gar nicht so recht. Und so musste sich die Dame anhören, dass sie doch besser auf das ganze Drumherum verzichten solle, wenn sie hier vor Ort etwas verkaufen wolle. "Also habe ich meinen Hut abgesetzt, die Handschuhe ausgezogen, und schon ging's los mit dem Geschäft," meint Christa Steinmann.

Sie erzählte den Griesheimerinnen von Gesichtspflege, legte ihnen Makeup auf und sorgte auf diese Weise dafür, dass die hiesige Damenwelt noch schöner wurde. Doch die Künstlerin in der Anwendung von Lippenstift und Lidschatten musste sich von den Bäuerinnen auch immer wieder anhören: "Steinmann, Du machst zwar unser Gesicht, aber mach uns doch lieber die Fiieß!" Die Kosmetikerin schaute Ihren Kundinnen auf Hühneraugen und Schwielen und beschloss, fortan für die unteren Teile des menschlichen Körpers zuständig zu sein. Sie machte sich in Frankfurt in der Fußpflege kundig und eröffnete schließlich und endlich in der August-Bebel-Straße einen entsprechenden Salon.

Vor vier Jahren nun hat sich die Dame, die in ihrem Leben schon so manchen Spaltnagel behandelte und so manche Schweißfüße trockenlegte, in den Ruhestand zurückgezogen. Feuerwehr spielt sie aber immer noch, wenn's einmal brennt. Und da Christa Steinmann nun auch genügend Zeit hat, erfüllte sie sich einen lang gehegten Wunsch: Sie schrieb ein Erste-Hilfe-Buch für die Füße. Doch nicht allein - tatkräftig zur Seite stand Ihr dabei der Grafik-Designer Heinz-Ulrich Maikranz. Beide kennen sich schon seit Jahren und haben lange Zeit über ein Buch-Konzept getüftelt.

Am letzten Freitag war nun das Gemeinschaftswerk fertig. Es ist ein praktischer Ratgeber für die Fußpflege daheim, in dem von der Erklärung von Fußanomalien bis hin zur Hygiene kaum eine Frage offen bleibt. Außerdem vermittelt das Buch die Einsicht, dass gesunde Füße wichtig für das Wohlbefinden des ganzen Körpers sind. Denn, wie sagt Christa Steinmann: "Füße sind etwas, das den Menschen trägt. Wenn die nicht in Ordnung sind, ist der ganze Mensch nicht in Ordnung." Deshalb hier auch ein Gratis-Tipp von der Fachfrau: Nicht die alten Schuhe zuhaus auftragen! Dort sollte man in die besten schlüpfen, da man sich hier meistens die längste Zeit des Tages aufhält. Die übrigen Ratschläge gibt es in "Alles für die Füße" von Christa Steinmann und Heinz-Ulrich Maikranz.

Das Buch kostet 28,90 Mark und ist freitags zwischen 9 und 19 Uhr bei Christa Steinmann in der Schülerstraße 19 erhältlich (Tel. 77737). ha

Sie können das Buch auch hier direkt bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.

 

"Füße sind etwas, das den Menschen trägt. Wenn die nicht in Ordnung sind, ist der ganze Mensch nicht in Ordnung."
Blitz-Tip
Blitz-Tip vom 11.03.1998

bullet.gif (824 Byte)  Für die Füße

"Alles für die Füße!" heißt ein gut 80 Seiten starkes Buch, das im Format einer Broschüre daherkommt. Die Autoren sind Heinz-Ulrich Maikranz und Christa Steinmann. Letztere gibt in dem übersichtlichen, mit vielen Stichworten gegliederten Werk über die manchmal vernachlässigten Körperteile ihre Erfahrung aus 30 Jahren Praxis in einem Fußpflegegeschäft weiter. Es ist ein verständliches Erste-Hilfe-Buch, das außerdem den Füßen zu einer anderen Wertigkeit verhelfen will. Anfragen und Bestellungen bei der Autorin: 06155/77737 oder hier. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.

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GAB vom Juli 1999

bullet.gif (824 Byte)  Alles für die Füße - Schöne Füße im Sommer

Der Fuß, das ist ganz nüchtern betrachtet der unterste, vom Sprunggelenk bis zu den Zehen reichende Teil des Beines. Er dient der Fortbewegung und verbringt in unseren Kulturkreisen die meiste Zeit seines Lebens im Dunkeln. Die "Nicht-Fetische-Welt" schenkt ihm wenig Beachtung, das rächt sich irgendwann, gerade in der "heißerwarteten" Jahreszeit, wo Füße auch mal ans Freie kommen. Fußgeruch ist eins der häufigsten Probleme und bringt seinen Besitzer damit in manch unangenehme Situation. Nur 10 % der Bevölkerung hat einen echten Schweißfuß ohne Geruch. Alles andere ist auf eine Haut- oder Nagelerkrankung zurückzuführen. Um das Problem in den Griff zu bekommen, sind regelmäßige Bäder nötig. Wichtig bei Schweißfüßen: niemals zu heiße Bäder nehmen, keine Deo Sprays oder Roller verwenden. Wichtig auch das morgendliche Abreiben mit kaltem Wasser und einigen Tropfen Essig. Auch jenseits von Geruch und Schmerz kann sich ein vernachlässigter Fuß so einiges einfallen lassen: Hornhaut, Hühneraugen, eingewachsene Nägel oder Fußpilz sind die häufigsten Probleme. Am Besten tut man seinen Füßen regelmäßig etwas Gutes und wartet nicht bis es zu spät ist, denn schließlich ist man ja auf lebenslange Kooperation angewiesen. Ein Verwöhntag kommt immer gut an und die Füße werden sich bedanken, indem sie euch ein "Schwebegefühl" verleihen.

Pflegetipps:
Nägel regelmäßig kürzen, Hornhaut entfernen (mit Bimsstein nass, mit Hornhautfeile trocken, Credo, Hobel). Sehr erfrischend: rosa Pfefferminz-Fußlotion vom Body Shop, anti-transpirante Gels und Fußpuder. Zu empfehlen sind außerdem Salbeibäder. Wenn ihr hart im Nehmen seid, dann badet eure Füße in eurem Urin und erlebt angeblich wahre Wunder.
Schuhe häufig wechseln, Tipp für muffelige Turnschuhe: Cedar Socks, mit Zedernholz gefüllte Säckchen, nehmen über Nacht den Schweiß auf und der Schuh duftet am nächsten Morgen.
Massagen tun gut, entspannen und sind außerdem wichtig, da der Fuß regelmäßig fremdbewegt werden sollte.
Auch empfehlenswert ist das Nachschlagewerk "Alles für die Füße! - ein erste Hilfe Buch für Ihre Füße" von Steinmann und Maikranz, das unterhaltsam und lehrreich alle Fußprobleme von A - Z anspricht.

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Augsburger Zeitung vom 06.08.99

bullet.gif (824 Byte)  Buchtipp

Jeder kennt das Gefühl von schmerzenden Füßen, also drückenden, brennenden, stechenden oder ausstrahlenden Schmerzen. Praktische Hilfen bietet das Buch von Christa Steinmann und Heinz-Ulrich Maikranz, die nicht nur ein Nachschlagewerk herausgegeben haben, sondern auch aufzeigen, was man zur Vorbeugung von Fußerkrankungen tun kann und worauf es bei der Behandlung ankommt.
Besprochen werden zum Beispiel der Knick-, der Hohl-, der Platt- oder der Spreizfuß. Man erfährt Näheres über die Krallen- oder die Hammerzehe, über das Hühnerauge und den Schweißfuß.
"Alles für die Füße!", 28,90 Mark. Direktbestellungen bei Christa Steinmann, Schülerstraße 19, 64347 Griesheim oder hier. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier ebenfalls.