|
 |
|

hr4 Radio vom 07.01.2003 |
Wellness und Pflege für die Füße
Sie spielen eine tragende Rolle in unserem
Leben, aber wir nehmen sie oft erst wahr, wenn sie weh tun: unsere Füße.
Dabei brauchen auch Füße regelmäßige Pflege, um schön und gesund zu bleiben.
Richtige Fußpflege fängt mit dem täglichen
Waschen an. Am besten verwenden Sie eine milde Seife, sparsam dosiert. Sonst
trocknet die Haut zu sehr aus und wird leicht rissig.
Nach dem Waschen sollten Füße und Zehen gründlich abgetrocknet werden, auch
wenn es gerade morgens oft schnell gehen muss. Vor allem die
Zehenzwischenräume nicht vergessen, sonst kann in dem feuchtwarmen Klima
leicht Fußpilz entstehen.
Damit die Füße schön
geschmeidig bleiben, gönnen Sie ihnen beim täglichen Eincremen ruhig etwas
mehr als eine leichte Bodylotion. Spezielle Fußcreme oder eine gute
Hautcreme, z.B. mit Jojoba oder Aloevera, pflegt und schützt zugleich.
Bei rauen Füßen sollen übrigens auch Kastanien helfen. Füllen Sie
dazu einen kleinen Stoffbeutel mit geschälten, feingeschnittenen Kastanien
und legen Sie das Säckchen einige Zeit bevor Sie ein Fußbad nehmen in die
Schüssel. Oder hängen Sie einen Kastanien-Beutel unter den Wasserhahn. Das
Wasser wird dadurch leicht schaumig und schön weich.
Gesunde Füße brauchen
gesunde Nägel. Etwa alle drei bis vier Wochen sollten sie geschnitten
werden. Alle verwendeten Instrumente, also Nagelscheren, Zangen und Feilen,
sollten unbedingt sauber sein, um eine Infektion zu verhindern. Fußpflegerin
Christa Steinmann aus Griesheim empfiehlt aus
hygienischen Gründen eigene Utensilien für jedes Familienmitglied.
Der Nagel sollte gerade und
nicht zu kurz abgeschnitten werden. Danach lassen sich die Ecken mit einer
Feile leicht abrunden. Wer sich an der Nagelhaut stört: eincremen und dann
vorsichtig zurückschieben. Auch lästige Hornhaut an Ferse und Ballen darf
auf keinen Fall weg geschnitten werden - greifen Sie
lieber zu Bimsstein oder Hornhautfeile.
Fitness tut den Füßen gut. Mit Gymnastik lassen sich Verspannungen lockern
und die Muskulatur wird gedehnt. Spreizen Sie z.B. die Zehen so weit es geht
auseinander, lassen Sie morgens im Belt mit ausgestreckten Beinen die Füße
kreisen oder machen Sie zwischendurch Greifübungen mit den Zehen.
Auch mit Massagen und Fußbädern können Sie den Füßen etwas Gutes tun.
Bäder mit Meersalz machen müde Füße munter. Milch- und Molkebäder helfen bei
rissiger Fußhaut, Kamillenblüten bei wunden Füßen.
Jeanette Sallwey
Der Ratgeber Alles für die Füße von Christa Steinmann und Heinz-Ulrich
Maikranz ist im Eigenverlag erschienen und kann für 16,30 € (inkl. Versand)
unter folgender Adresse bestellt werden:
Heinz-Ulrich Maikranz, Herdweg 95,
64285 Darmstadt. Im Buchhandel erhältlich für
14,80 €, ISBN-Nummer 3-00-003650-4.
|
|

Die Welt vom 01.06.2002 |
Barfuss laufen!
Auch die Füße brauchen sorgfältige Pflege, um
gesund zu bleiben. Dazu gehören tägliches Waschen ebenso wie fettende Cremes
und entspannende Bäder mit Essigessenzen und Kräuterzusätzen
Von Ingeborg Bördlein
Sie geben Halt und Balance und tragen uns im Leben bis zu vier Mal um die
Erde. Und doch widmen wir unseren Füßen viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei
reichen schon ein paar Minuten täglich, um sie schön und gesund zu erhalten.
Das zumindest versichern jene, die Fußpflege professionell betreiben. Die
Füße sollten natürlich in das tägliche Waschritual einbezogen werden. Aber
Vorsicht: Seifen und Duschgels sollten Sie möglichst sparsam verwenden.
Aggressive Badezusätze trocknen den Säureschutzmantel der Haut zu sehr aus,
und es kann zu Hautrissen kommen. Diese sind dann ideale Eingangspforten für
Bakterien und andere Keime.
Dass die Füße nach dem Baden abgetrocknet
werden, mag eine Selbstverständlichkeit sein. Es kommt dabei freilich auf
die Sorgfalt an. Vor allem die Zehenzwischenräume müssen gut abgetrocknet
werden. Bleibt dort Feuchtigkeit zurück, entsteht ein feucht-warmes Klima.
Das ist der ideale Nährboden für Fußpilze. Zur täglichen Körperpflege gehört
das Eincremen nach dem Duschen oder Baden. Dabei werden die Füße aber oft
vergessen. Gerade bei trockenen und rissigen Fußsohlen sind gewöhnliche
Körperlotionen nicht geeignet. Bienensalbe, Aloevera- und Jojobacremes
zeigen eine gute Schutzwirkung.
Schweißfüße sollten jeden Morgen mit kaltem Wasser
abgewaschen und mit Haushaltspapier abgerieben werden, auf das ein paar
Tropfen Essig geträufelt wurden. Das empfiehlt die Fußpflegerin Christa
Steinmann aus Griesheim in ihrem Ratgeber "Alles für die Füße"
(Bestelladresse: Herdweg 95, 64285 Darmstadt, 76 Seiten, 16,30 Euro).
Generell gilt, dass für den Sommer eher Emulsionen sinnvoll sind, die
hauptsächlich aus Wasser bestehen und einen geringen Anteil an Öl haben. Das
wird als kühlend empfunden. Im Winter dagegen werden eher stark ölhaltige
Essenzen empfohlen, da sie einen besseren Kälteschutz bieten.
Dass man sich vor dem Strandspaziergang oder dem Bad im Meer mit
Sonnenschutzmitteln einzucremen hat, weiß inzwischen jedes Kind. Doch die
Füße werden dabei oft vergessen. Gerade sie sind aber sehr
sonnenempfindlich, weil sie einen Großteil des Jahres im Dunkeln verbringen.
Ist die Haut schon gerötet, hilft das Einreiben mit normalem Essig, hat Frau
Steinmann als altes Hausmittel von Fischern im Süden empfohlen bekommen.
Schon in der Bibel wurde die Fußwaschung als Zeichen der Nächstenliebe
beschrieben, und der Naturarzt Sebastian Kneipp hat Fußbäder mit
Kräuterzusätzen wie Fichten- und Kiefernnadeln, Melisse oder Rosmarin vor
fast 200 Jahren empfohlen. Auch unseren Füßen sollten wir öfter ein
angenehmes und gesundes Fußbad gönnen, meint die erfahrene Expertin.
Schlichte Salzbäder (dem Wasser zwei
Esslöffel Salz zufügen) machen müde Füße wieder munter. Essigfußbäder - ein
guter Schuss Essig kommt in nicht zu heißes Wasser - reinigen auf sanfte
Weise und sind angenehm bei einem leichten Sonnenbrand und bei Schweißfüßen.
Milch- und Molkebäder eignen sich ausgezeichnet für die Pflege bei rissigen
Füßen. Kamillenblüten und schwarzer Tee im Fußbadewasser wirken
entzündungshemmend und sind deshalb bei wunden Füssen geeignet. Auch ein
Fußbad mit Zusatz von Olivenöl hat eine hervorragende pflegende Wirkung.
Nach einem Fußbad, das aber nicht zu lange dauern sollte, sind die Nägel gut
für das Schneiden präpariert. Dies sollte alle drei bis vier Wochen
geschehen. Der Nagel muss gerade abgeschnitten werden und darf vor allem
nicht an den Seiten schräg eingeschnitten werden, denn die Ecken könnten zu
Hautverletzungen führen. Fußnägel sollten daher auch nicht zu stark gekürzt
werden. Hornhaut an der Ferse und den Ballen darf nicht abgeschnitten
werden. Ein Bimsstein oder einer spezielle Hornhautfeile sind hier die
geeigneten Werkzeuge.
Wenn der Sommer da ist und die Füße ans Licht kommen, verzichtet kaum eine
Frau auf Nagellack. Eine Vielzahl von Farben und Qualitäten steht für den
persönlichen Geschmack zur Verfügung. Wer nun der Meinung sei, für die
Fußnägel reichen billigere Lacke, der riskiert unerwünschte Veränderungen
und Verfärbungen des Nagels. Dasselbe gilt auch für Nagellackentferner.
Wer gesunde Füße haben und behalten will, braucht natürlich auch gute
Schuhe. Die Fachleute raten zu Qualitätsschuhen, die natürlich ihren Preis
haben. Einige Grundsätze sollten beachtet werden: Niemals sollte man sich in
einen zu engen Schuh quälen und glauben, der weite sich schon. Die Zehen
sollten genug Spielraum haben, die Schuhe luftdurchlässig sein und die
Absätze nicht zu hoch (nicht über vier Zentimeter). Was für Erwachsene
zutrifft, gilt für Kinder ganz besonders. Ihre Füße stecken oft in zu
kleinen Schuhen: Kleine Kinderfüße brauchen mehr Platz zum Abrollen der
Schritte, da ihre Muskeln und Sehnen noch sehr weich sind, betont Frau
Steinmann.
Nicht nur Kinder lieben das Barfußlaufen. Jeder sollte es so oft wie möglich
tun - ob am Strand, auf dem Rasen im Garten oder auf weichem Waldboden. Die
Natur wird mit dem feinen Tastsinn der Fußsohlen so viel intensiver
empfunden. Das Barfußlaufen ist die natürlichste Form der Massage, härtet
die Füße ab und beugt Schweißfüßen vor. Die natürliche Fußgymnastik kann mit
speziellen Übungen wie Zehengreifen, Fußkreisen oder auf Zehenspitzen laufen
ergänzt werden. Inzwischen gibt es bereits ausgewiesene Barfußwanderwege und
organisierte Barfußliebhaber, die das Laufen ohne Schuhe propagieren.
|
|

Arheilger Post vom 16.07.1998 |
Ein
Buch, das unter die Haut geht
Nachschlagewerk
"Alles für die Füße" / Unterhaltsam und lehrreich
(hei) Sicherlich hat so gut wie jeder Mensch schon einmal
das Gefühl von schmerzenden Füßen kennen gelernt. Drückende, brennende, ziehende,
stechende, dumpfe oder ausstrahlende Schmerzen. Man kennt die Schmerzreizung an den
Füßen ebenso wie Nerven-, Phantom- oder Hautschmerzen. Machen wirs kurz und
schmerzlos: Hilfe ist in all diesen Fällen angesagt. Das Studium des Buches "Alles
für die Füße" wäre eine denkbare Lösung der Problematik.
Der auf eine 30-jährige Fußpflegeerfahrung
zurückblickenden Christa Steinmann ist es in Zusammenarbeit mit dem jungen
Diplom-Designer Heinz-Ulrich Maikranz gelungen, ein außergewöhnliches Nachschlagewerk im
Sinne der Gesundheitspflege herauszugeben. Das alphabetische Stichwortverzeichnis reicht
von A wie Achillessehne bis Z wie Zirkulation. Nicht lange suchen muss man nach klaren
Aussagen zu Schuhen, Nägeln, Pilzflechten oder Warzen.
Fuß-Besichtigung
"Der Mensch stirbt zuerst an den Füßen", heißt eine Lebensweisheit. Das
klingt hart und fast unglaublich, aber unsere Füße sind komplexer als wir denken. Alle
Nerven sind hier vertreten. Für jedes Organ findet man einen Punkt am Fuß. Selbst den
Puls kann man dort ertasten und die Temperatur spüren. "Zeigt her Eure Füße",
nennen die Autoren eines der acht Kapitel in dem 71-seitigen Buch, das 1997 im Griesheimer
Bassenauer Verlag erschien. Die richtige Lektüre, um nach einer
Fußball-Weltmeisterschaft abzuschalten und neu Fuß zu fassen.
Besprochen werden zum Beispiel der Knick-, der Hohl-, der
Platt- oder der Spreizfuß. Man erfährt Näheres über die Krallen- oder die Hammerzehe,
über das Hühnerauge und den Schweißfuß. Die Leser lachen und werden im nächsten
Moment nachdenklich. Komplizierter Sachverhalt wird so dargestellt, dass der interessierte
Laie die Bedeutung von gepflegten Füßen gut verstehen kann. Mangelnde Durchblutung wird
thematisiert. (Kleiner Tipp: Auf die Zehenspitzen stellen). Wespen- und Bienenstich sowie
der Zeckenbiss werden analysiert.
Fuß-Wanderung
Zugleich zeigen die Autoren auf, was man zur Vorbeugung von Fußerkrankungen tun kann und
worauf es bei der Behandlung ankommt. Bestimmt lässt sich der Patienten mit diesem
Ratgeber gut auf das Gespräch mit dem Arzt vorbereiten. Natürlich kann man das
lehrreiche Buch in der Badewanne oder als unterhaltsame Bettlektüre lesen. Wir empfehlen
es für den nächsten Urlaub, etwa beim Spazierengehen oder beim Bergwandern. "Soweit
die Füße tragen", um es mit einem Filmklassiker zu sagen. Schön, wenn man das
Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann. "Und wann haben sie das letzte Mal Ihre
Füße verwöhnt?"
Bestellen können Interessenten das Buch zum Preis von
31,90 Mark (28,90 Markt + 3 Mark für Verpackung und Versand) bei Christa Steinmann,
Schülerstr. 19, 64347 Griesheim, und zwar entweder mit Verrechnungsscheck oder durch die
Überweisung auf das Konto bei der Sparda-Bank Frankfurt, BLZ 500 905 00, Kto.-Nr. 422 10
73.
Sie können das Buch hier bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.
|
"Soweit
die Füße tragen" |

Darmstädter Echo vom 28.12.1996 |
Die Deutschen, ein Volk von Fußkranken?
Mykosen als Folge der Freizeitwelle - Christa
Steinmanns Buch über " die da unten"
Der Schuh drückt, die Füße schwellen an: Wer kennt das
unangenehme Gefühl nicht, die dicken Dinger am unteren Ende am liebsten ganz schnell
loswerden zu wollen? Die Quellen des Ungemachs wie Blasen, Hühneraugen oder Druckstellen
sind oftmals die Folgen eines Fehlkaufs im Schuhgeschäft. Und eines Tages schmerzt nicht
nur das durchgetretene Fußgewölbe, sondern auch der Rücken, die Hüfte und das Knie.
Doch wer tauscht schon gerne die eleganten Modelle gegen ein Paar knubbelige Treter?
Meistens kommt die Einsicht zu spät.
Da bleibt es nicht aus, dass nach Schätzungen der Kölner
Bundesärztekammer jeder zweite Bundesbürger Probleme mit seinen Füßen hat. "Die
Deutschen sind ein Volk von Fußkranken", klagen die Mediziner in einer
Pressemitteilung. Die Probleme seien aber nur zum Teil auf krankhafte Veränderungen wie
Senk- oder Spreizfüße zurückzuführen. Oft sind die Probleme "hausgemacht":
Viele vernachlässigen die Pflege oder malträtieren ihre unteren Extremitäten mit zu
engem Schuhwerk. Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist die Tatsache, daß sich die
Fußpilze rasant ausbreiten.
Die steigende Zahl der Erkrankungen ist auch die Folge der
sportlichen Freizeitwelle. Die meisten Turnschuhe sind beispielsweise für den ständigen
Gebrauch denkbar ungeeignet, da in ihnen Schweiß schlecht verdunsten kann. Außerdem
gehören nach wie vor öffentliche Schwimmbäder und Duschräume zu den hauptsächlichsten
Infektionsquellen für Fußpilze. Noch viel hartnäckiger als der Fußpilz ist allerdings
der Nagelpilz - Mykosen genannt. Erstes Anzeichen hierfür ist ein gelbbraun verfärbter
Nagelrand. Wirksamste Vorbeugung: Ein eigenes Fußhandtuch zum Abtrocknen der Füße,
täglich frische Strümpfe und Schuhe anziehen. Dann haben es die Erreger schwer, sich
einzunisten.
Des einen Leid ist des anderen Freud: Bei soviel
Problemfüßen herrscht in Deutschland genügend Arbeit für Fußpfleger. Eine Vertreterin
dieses Berufsstands ist Christa Steinmann. Die Griesheimerin hat zwar in diesem Jahr ihre
Praxis verlassen, doch ihre Stammkunden - darunter viele Diabetiker - können weiter auf
sie zählen. Ihre Erfahrung von über 30 Jahren "Dienst am Fuß"
fasst sie
derzeit in einem Buch zusammen, das wertvolle Tipps für "die da unten" geben
soll. Zusammen mit dem Darmstädter Designer Ulrich Maikranz schreibt sie an einer Art
"Maria Treben für Füße". Einen Verlag haben die beiden allerdings noch nicht
gefunden. "Wenn das nicht klappt, gebe ich das Buch eben selbst heraus", sagt
Christa Steinmann ganz selbstbewusst. Ihre Erfahrung weiterzugeben, ist ihr eine
Herzensangelegenheit.
Das fing bereits nach dem Krieg im Aufnahmelager Friedland
an. Dort kümmerte sich die ausgebildete Kosmetikerin um die durch grobe Holzschuhe stark
malträtierten Füße der Flüchtlinge. Vor allem die Kinder taten ihr leid. Auch heute
packt sie noch das Engagement. In ihrem "Unruhestand" möchte die
Zweiundsechzigjährige gerne Fachvorträge in Altenheimen halten. Auch im Alltag wird sie
täglich mit Fußproblemen konfrontiert. "Wenn ich auf der Straße eine Frau in
völlig falschen Schuhen laufen sehe, dann spreche ich die schon einmal darauf an",
erzählt sie. Auch wenn es ihrem Sohn peinlich ist. Ihr "rotes Tuch" in Sachen
Schuhe: Riemchensandalen. "Die habe ich in meinem Laden nie verkauft", ist einer
ihrer Beiträge zur Fußgesundheit gewesen. Ins Schwimmbad oder in die Sauna geht Christa
Steinmann schon lange nicht mehr: "Das Elend kann ich mir nicht mehr ansehen."
Für sie ist es unverständlich, dass mittlerweile fast jeder Unsummen für Gesichtscremes
ausgibt, die Füße aber weiterhin stiefmütterlich behandelt werden. Besonders Männer
scheinen sich ihrer Meinung nach überhaupt nicht um die Füße zu kümmern.
"Vielleicht liegt es daran, dass die Füße am weitesten vom Kopf entfernt
liegen", mutmaßt sie. Oft würde es einfach vergessen, die Zehenzwischenräume
gründlich abzutrocknen.
Und wie lautet ihr Expertentipp zum Thema Schuhkauf? Christa
Steinmann empfiehlt, die Füße auf ein Stück Pappe zu stellen, mit einem Stift die
Außenkonturen nachzuzeichnen und diese dann auszuschneiden. Die so entstandenen
Schablonen sollten ins Geschäft mitgenommen werden, um sie in die gewünschten Schuhe zu
schieben. Eckt die Schablone an, hat der Fuß auch keinen Platz.
Bettina P f e f f e r m a n n
Sie können das Buch hier bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.
|
"Vielleicht
liegt es daran, daß die Füße am weitesten vom Kopf entfernt liegen" |

Griesheimer Anzeiger vom 22.11.1997 |
"Ach Steinmann, mach uns doch lieber die Fiieß"
Wie aus der Kosmetikerin Christa Steinmann die
Fußpflegerin wurde und wie die Dame mit H.-U. Maikranz ein Buch schrieb.
Als Christa Steinmann vor 33 Jahren nach Griesheim kam, um
in hiesigen Haushalten Kosmetik zu verkaufen, hatte sie sich fein ausstaffiert: Sie trug
Hut, Handschuhe und war perfekt geschminkt. Doch das passte den Leuten gar nicht so recht.
Und so musste sich die Dame anhören, dass sie doch besser auf das ganze Drumherum
verzichten solle, wenn sie hier vor Ort etwas verkaufen wolle. "Also habe ich meinen
Hut abgesetzt, die Handschuhe ausgezogen, und schon ging's los mit dem Geschäft,"
meint Christa Steinmann.
Sie erzählte den Griesheimerinnen von Gesichtspflege,
legte ihnen Makeup auf und sorgte auf diese Weise dafür, dass die hiesige Damenwelt noch
schöner wurde. Doch die Künstlerin in der Anwendung von Lippenstift und Lidschatten
musste sich von den Bäuerinnen auch immer wieder anhören: "Steinmann, Du machst
zwar unser Gesicht, aber mach uns doch lieber die Fiieß!" Die Kosmetikerin schaute
Ihren Kundinnen auf Hühneraugen und Schwielen und beschloss, fortan für die unteren
Teile des menschlichen Körpers zuständig zu sein. Sie machte sich in Frankfurt in der
Fußpflege kundig und eröffnete schließlich und endlich in der August-Bebel-Straße
einen entsprechenden Salon.
Vor vier Jahren nun hat sich die Dame, die in ihrem Leben
schon so manchen Spaltnagel behandelte und so manche Schweißfüße trockenlegte, in den
Ruhestand zurückgezogen. Feuerwehr spielt sie aber immer noch, wenn's einmal brennt. Und
da Christa Steinmann nun auch genügend Zeit hat, erfüllte sie sich einen lang gehegten
Wunsch: Sie schrieb ein Erste-Hilfe-Buch für die Füße. Doch nicht allein - tatkräftig
zur Seite stand Ihr dabei der Grafik-Designer Heinz-Ulrich Maikranz. Beide kennen sich
schon seit Jahren und haben lange Zeit über ein Buch-Konzept getüftelt.
Am letzten Freitag war nun das Gemeinschaftswerk fertig. Es
ist ein praktischer Ratgeber für die Fußpflege daheim, in dem von der Erklärung von
Fußanomalien bis hin zur Hygiene kaum eine Frage offen bleibt. Außerdem vermittelt das
Buch die Einsicht, dass gesunde Füße wichtig für das Wohlbefinden des ganzen Körpers
sind. Denn, wie sagt Christa Steinmann: "Füße sind etwas, das den Menschen trägt.
Wenn die nicht in Ordnung sind, ist der ganze Mensch nicht in Ordnung." Deshalb hier
auch ein Gratis-Tipp von der Fachfrau: Nicht die alten Schuhe zuhaus auftragen! Dort sollte
man in die besten schlüpfen, da man sich hier meistens die längste Zeit des Tages
aufhält. Die übrigen Ratschläge gibt es in "Alles für die Füße" von
Christa Steinmann und Heinz-Ulrich Maikranz.
Das Buch kostet 28,90 Mark und ist freitags zwischen 9 und
19 Uhr bei Christa Steinmann in der Schülerstraße 19 erhältlich (Tel. 77737). ha
Sie können das Buch auch hier direkt bestellen. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.
|
"Füße
sind etwas, das den Menschen trägt. Wenn die nicht in Ordnung sind, ist der ganze Mensch
nicht in Ordnung." |

Blitz-Tip vom 11.03.1998 |
Für die Füße
"Alles für die Füße!" heißt ein gut 80 Seiten
starkes Buch, das im Format einer Broschüre daherkommt. Die Autoren sind Heinz-Ulrich
Maikranz und Christa Steinmann. Letztere gibt in dem übersichtlichen, mit vielen
Stichworten gegliederten Werk über die manchmal vernachlässigten Körperteile ihre
Erfahrung aus 30 Jahren Praxis in einem Fußpflegegeschäft weiter. Es ist ein
verständliches Erste-Hilfe-Buch, das außerdem den Füßen zu einer anderen Wertigkeit
verhelfen will. Anfragen und Bestellungen bei der Autorin: 06155/77737 oder hier. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier. |
|

GAB vom Juli 1999 |
Alles
für die Füße - Schöne Füße im Sommer
Der Fuß, das ist ganz nüchtern betrachtet der unterste,
vom Sprunggelenk bis zu den Zehen reichende Teil des Beines. Er dient der Fortbewegung und
verbringt in unseren Kulturkreisen die meiste Zeit seines Lebens im Dunkeln. Die
"Nicht-Fetische-Welt" schenkt ihm wenig Beachtung, das rächt sich irgendwann,
gerade in der "heißerwarteten" Jahreszeit, wo Füße auch mal ans Freie kommen.
Fußgeruch ist eins der häufigsten Probleme und bringt seinen Besitzer damit in manch
unangenehme Situation. Nur 10 % der Bevölkerung hat einen echten Schweißfuß ohne
Geruch. Alles andere ist auf eine Haut- oder Nagelerkrankung zurückzuführen. Um das
Problem in den Griff zu bekommen, sind regelmäßige Bäder nötig. Wichtig bei
Schweißfüßen: niemals zu heiße Bäder nehmen, keine Deo Sprays oder Roller verwenden.
Wichtig auch das morgendliche Abreiben mit kaltem Wasser und einigen Tropfen Essig. Auch
jenseits von Geruch und Schmerz kann sich ein vernachlässigter Fuß so einiges einfallen
lassen: Hornhaut, Hühneraugen, eingewachsene Nägel oder Fußpilz sind die häufigsten
Probleme. Am Besten tut man seinen Füßen regelmäßig etwas Gutes und wartet nicht bis
es zu spät ist, denn schließlich ist man ja auf lebenslange Kooperation angewiesen. Ein
Verwöhntag kommt immer gut an und die Füße werden sich bedanken, indem sie euch ein
"Schwebegefühl" verleihen.
Pflegetipps:
Nägel regelmäßig kürzen, Hornhaut entfernen (mit Bimsstein nass, mit Hornhautfeile
trocken, Credo, Hobel). Sehr erfrischend: rosa Pfefferminz-Fußlotion vom Body Shop,
anti-transpirante Gels und Fußpuder. Zu empfehlen sind außerdem Salbeibäder. Wenn ihr
hart im Nehmen seid, dann badet eure Füße in eurem Urin und erlebt angeblich wahre
Wunder.
Schuhe häufig wechseln, Tipp für muffelige Turnschuhe: Cedar Socks, mit Zedernholz
gefüllte Säckchen, nehmen über Nacht den Schweiß auf und der Schuh duftet am nächsten
Morgen.
Massagen tun gut, entspannen und sind außerdem wichtig, da der Fuß regelmäßig
fremdbewegt werden sollte.
Auch empfehlenswert ist das Nachschlagewerk "Alles für die
Füße! - ein erste Hilfe Buch für Ihre Füße" von Steinmann und Maikranz, das
unterhaltsam und lehrreich alle Fußprobleme von A - Z anspricht. |
|

Augsburger Zeitung vom 06.08.99 |
Buchtipp
Jeder kennt das Gefühl von schmerzenden Füßen, also
drückenden, brennenden, stechenden oder ausstrahlenden Schmerzen. Praktische Hilfen
bietet das Buch von Christa Steinmann und Heinz-Ulrich Maikranz, die nicht nur ein
Nachschlagewerk herausgegeben haben, sondern auch aufzeigen, was man zur Vorbeugung von
Fußerkrankungen tun kann und worauf es bei der Behandlung ankommt.
Besprochen werden zum Beispiel der Knick-, der Hohl-, der Platt- oder der Spreizfuß. Man
erfährt Näheres über die Krallen- oder die Hammerzehe, über das Hühnerauge und den
Schweißfuß.
"Alles für die Füße!", 28,90 Mark. Direktbestellungen bei Christa Steinmann,
Schülerstraße 19, 64347 Griesheim oder hier. Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier ebenfalls. |
|